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Ein weihnachtlicher Gruß

Ein weihnachtlicher Gruß der Evangelischen Kirchengemeinde Stiepel: „Wo bleibst du Trost der ganzen Welt?“ In diesem Jahr, in diesen Tagen und Nächten spüren wir um so deutlicher, wie trostbedürftig wir sind. Und doch klingt unser Rufen verhalten, denn die eigene Stimme lautstark zu erheben und beispielsweise aus voller Kehle zu singen, ist in diesen Tagen unerwünscht, jedenfalls im gemeinsamen Gottesdienst...

Aber beten dürfen wir. Mit Gott dürfen wir im Kontakt sein trotz Kontaktbeschränkungen. Das kann uns keiner nehmen. Für Christen und Christinnen aller Konfessionen ist Weihnachten das Fest der überwältigenden Nähe Gottes. So nah kommt uns Gott in diesem schutzbedürftigen Kind, dass wir gar nicht anderes können, als es zu wärmen und zu herzen. 

 

Darum, liebe Schwestern und Brüder, lasst uns in ökumenischer Verbundenheit gemeinsam beten, auf das Gottes Liebe uns unter die Haut gehe bis tief ins Herz. Gottes Liebe ist stärker als der Tod. Sie herbei zu flehen, ist das geringste und zugleich größte, was uns aufgetragen ist. 

 

Es grüßt Sie Pfarrerin Christine Böhrer von der Evangelischen Kirchengemeinde Stiepel.